Achtzehn Tage. Als wär das was Besonderes. So wie immer, wenn ein neues Jahr beginnt und diesmal alles besser wird. Werden soll. Sich der Gedanke gemächlich schlafen legt und gewissenlos vergessen lässt.
Das erste Training. Zum Glück Andrea. Freude. Alles klappt ruhig fließend der Reihe nach bis ins PT. Hab dennoch weiterhin Sorgen, ob es dort meine Welt werden kann. Immer mit dem Gefühl des beständigen Druckes. Benötige ich ja eigentlich und stimmen tut es dort ja auch zum guten Teil. Die Leute, die Arbeit - alles das, was ich mir immer gewünscht habe. Jetzt kommt es früher als erwartet genau so und ich komme nicht klar. Liegt sicher nicht am PT, könnte mir nur vorstellen und wünschen, dass es zur Stütze wird und ich mich mit mir selbst beim PT-Team dafür mal bedanken kann. Alle für einen, einer für alle.
Und ich überlege, ob kommender Freitag mir noch viele Gedanken machen wird oder ich mir seit den Liften im Klaren darüber bin, was es ist. Glaub schon, dass ich ausreichend weiß um selbst einem gestanden Psychologen die Ohren überlaufen zu lassen. Oder mich selbst überschätzend einfach nur ein mildes Lächeln bekomme, wissend, dass es nicht weiter wild ist.
Ach was weiß ich denn, lass mich doch mal in Ruhe und warte ab. Mach deine Arbeit, geh schwimmen und zum Training. Dann kauf dir ein Eis und guck weiter.
Nochwas: Die Menschen auf den Bildern sind wahrscheinlich immer deswegen relativ jung, weil genau das mein Alter war, in dem ich mir gewünscht hätte, mit meiner Sexualität klarer sein und die auch leben zu können. Und das hat wahrscheinlich auch mit dem klaren frischen Blick der 'Pistenboys' zu tun, die nichts anderes bei mir auf den Plan rufen, als die weit größeren Möglichkeiten, seinen grundsätzlichen Neigungen frühzeitig genügend Raum zu geben.
instant traurig
'Bauer sucht Kultur'. War das schön! Was immer es war, es rührt mich und ich schreibs schnell auf. Freundliche Menschen, Natur und überall ein bisschen was Neues. Lebensgeschichten, Orte, feine Gesichter und immer eine frische Spur von wahrhaftigem Leben. Den ganzen Tag. Und das letzte Bier draußen im Regen am See. Könntich mich gerade blöd für heulen. Mach ich jetzt auch.
@edit:
Der Fisch allgemein
Die Fische sind das letzte Zeichen im Tierkreis. Daher haben sie viele Eigenschaften, die man anderen Sternzeichen zuschreibt. So besitzen sie die Impulsivität des Widders, die Beharrlichkeit des Stiers, die Pedanterie der Jungfrau und das Geltungsbedürfnis des Löwen. Ihre ureigenste Eigenschaft ist aber das Träumen und Phantasieren. Neptun der Gott des Wassers stattet sie mit einer gehörigen Portion Instinkt und Intuition aus, die sich in Form von Träumen oder Tagträumen zeigen. Der Fisch weiß um seine Gabe und nimmt seine Spiritualität gerne an. Zusammen mit seiner Hilfsbereitschaft macht ihn das zu einem tröstenden, mitfühlenden Menschen, der kaum Feinde, aber dafür umso mehr Freunde haben wird.
Fische sind sanfte, zarte Wesen mit einer sinnlichen Ausstrahlung, die das andere Geschlecht schnell in ihren Bann ziehen. Ihre Gefühlstiefe und ihr Einfühlungsvermögen wirken vor allem auf stärkere Zeichen sehr anziehend, weil diese spüren, dass sie zu solchen tiefen Emotionen niemals fähig wären. Ihre Glückshemmer sind ihre chaotisch- unstrukturierte Lebensart und Arbeitweise und ihr Mangel an Realitätssinn. Fische haben oft geniale und kluge Einfälle, die sie beruflich weit nach vorne bringen können, sie benötigen aber eine zweite Hand, die ihre genialen Eingebungen ordnet und auf Machbarkeit prüft.
Der Fisch als Kind
Das Fische - Kind wird sie sofort in ihr Herz schließen, da es ein besonders sanftes verträumtes Wesen ist. Das Fische - Kind ist künstlerisch hoch begabt. Seine reiche Phantasiewelt und seine Intuition geben ihm die Fähigkeit, schon früh künstlerische Wege zu gehen. Eltern sollten ihren Sprössling musisch fördern und auch zu Hause für eine kreative Atmosphäre sorgen. Daneben braucht es für seine sensible Seele liebevollen Schutz und Geborgenheit. Spannungen in der Familie sollten offen angesprochen werden, da die Intuition dieses Kindes jede Veränderung sofort wahrnimmt. Bei familiären Problemen zieht es sich oftmals verwirrt und traurig zurück. Es ist ihm ein liebevolles, intaktes Elternhaus zu wünschen.
In Horoskopen lesen spornt zur allgemeinen Unschuld an. Siehste- ich kann nichts dafür. Wie wunderschön einfach...
schweiznschluss
Da hat sich einer aber lange gewehrt. Was lange währt? Sich wehrt? Ach Bödsinn. Es hat gedauert. Starke Besserung. Liftgedanken tausendvoll. Mir sieht bei unglaublich vielen Dingen die ich tue, jemand zu. Immer (noch) etwas Bühne wohl. Für mich selbst oder bei mir selbst gehts aber auch ohne Publikum. Wenn ich über sowas im Lift nachdenke. Nachdenken kann.
Junge Junge, soviel zeug. Es fühlt sich jetzt besser an. Das liegt am schwindenden Schmerz. So schnell viel besser wird das sofort. Unglaublich was? Schöne Basis. Nur sortieren kann ich noch nicht. Muss ja auch noch nicht sein. Aber gut, schonmal gemerkt zu haben, wie misslich das alles ist. Wäre nur gut, wenn's nicht wie so oft einfach nur verschwindet, um dann geballt wieder zu kommen. Grundvoll und unerklärlich unklar.
schweizn-14.01.
"Zielorientiert" nennt er das. R hat dabei die Nase vorn und gut lachen. Aber mich beim Leiden erwischen ist auch ziemlich leicht. Dieser tiefe traurige Punkt von ganz tief innen unten hat eine merkwürdige Wirkung. Ich glaube ja, dass das Hoffnung ist. Todessehnsucht schmeckt wahrscheinlich anders. Nur - wärs genau an diesem Punkt zu Ende, wärs ganz okay.
Am schlimmsten ist der Blick in die jungen wachen Augen der Pistenboys, aus denen noch alles klar und erwartungsvoll leuchtet. Was dann ein duetliches Konjunktivteufelchen auf den Plan ruft. Aber was denn? Was denn anders? Wahrscheinlich einfach nur das Ganze nochmal. Oh nein, bitte nicht. "Wie kann ich jemanden lieben, wenn ich mich selbst nicht liebe?" Vers 1000@25. Und genau so weiter. Vers 5Mio@40. Mist!
"Zielorientiert". Gut. Da wäre ein Ziel schonmal ganz gut. Und der Wille. Und somit zur zielführenden Frage: "Was will ich?" Hausaufgabe für morgen: Denk nicht drüber nach! Dann klappts womöglich noch. Du meine Güte. Verschenke 80 Millionen Synapsen.
Heute einen Althaus mit K. hingelegt. Mich eingeschlossen. Überlebt.
schweizn-12.01.
Jetzt lieb ich K. halt doch wieder. Wohl aber eher körperlich. Wen zum Anfassen. Everyboday needs sbd 2 love - sollte das doch wahr sein? Denke schon. Und oder aber es lässt sich leichter liebhaben, wenn alles nicht so weh tut. Das tut es noch. Zum Teil immer mit dieser blöden Angst, es wird nicht wieder. Also alles. Obgleich das auch nicht stimmt. Ein unglaubliches Wechselspiel ist das hier. Zwischen "Aah und Aber". Erstes Ski. Es geht. Es macht sogar Spaß. Und für den Moment geht es wieder. Schmerz ist eine Farce, die mir die gemeinsten Streiche spielt. Vorbei = Vergessen. Nur das Langzeitgedächtnis lächelt mir dauernd zu und unkt: "Es ist alles Mist!". Das und die Idee dazusammen sind es wirklich. Ich bin ein bisschen fertig und der Kopf wird schwer. Mitsamt seiner Denke. Also übergebe ich mich dem Abend, der Nacht, dem Schicksal. Auf dass es das nicht nur weiterhin gut mit mir meint, sondern mir das auch mal klar macht.
schweizn-11.01.
Die Welt, die Zeit, das Leben einen sich in einem Ensemble, das nicht vermag, den Hass Schirm zu überwinden. Wenn es hustet oder böse schmerzt in der Schulter, wenn es so quasigemein unabänderbar scheint.
Zur Mimose geworden oder einfach nur keine Lust mehr? Sonntag Rotweinkur und immer noch oll.Fühle mich leiser geworden, hab nicht mehr Lust, irgendetwas drauf- oder entgegenzusetzen, keine Scherze, keine Witze. Und wehe, wenn es einen Deut besser geworden- dann ist das alles wieder vergessen. So wie so viele andere Situationen. Irgendwie will ich schon "besser" aber es muss wohl von allein oder außen passieren; meinem Motor fehlen Öl und Kühlwasser und im Getriebe ist Sand. Und ich weiß, dass automatisch nicht geht. Hab keine Vorstellung wie ich mich anderen vorstellen soll. Das wechselt bei mir zu schnell und fühlt sich immer ein bisschen oll an. Ist es gut, geht's so, ist es schlecht, dann erst recht und gehörig.
Der Katzenjammer mag nicht abebben und ich finde Traurigsein doof, finde keine Besserung und alle anderen sind doof. Materialistisches Honigverteidigungssystem (für heisse Milch, Tee und so). Ein unerträgliches schnaufendes Wesen schaufelt sich durch ein ebenso unerträgliches Universum und bitte flehend, auf dass diesem Monster der Gnadenschuss versetzt wird.
Ich liebe K. nicht mehr.
after Eight
"Ach hätte ich bloß ... ach wäre ich nur", soviel für den Rest, falls es mich ins Exil treiben oder ich den Abhang hinabstürzen oder in einer Schneewehe auf der Autobahn von einem 30-Meter-Roadtrain überrollt werden sollte. Vorausgesetzt ich kann es dann noch wehklagen und wimmern.
Ich versuche mich langsam auf alles einzustellen. Doch der Mannomannomann der Wein von Samos hats noch in mir. Geniesse gleich eine Rückenrechtrückung, versuche mich kurz am PT und vergehe mich dann an Matze ...s Herdanschluss. Dann komm ich wieder und guck mal was mir wie geht. Bis gleich. (10:30)
Kurzer Abstecher ins PT, einen Herd ans Netz gelegt, Sachen gepackt, Gitarre gespielt und immer das Gefühl: "das geht schief". Traue mir also wirklich so kränklich hustend, leicht fiebrig mit anständigem Schultergnom so gut wie nichts mehr zu. Sturmtief Daisy wird uns in ihre Arme nehmen und in ein weiches Grab legen. Schon klar.
Ich hoffe auf eine frische Welt, Wärme und leisen Schnee, auf mich, dass ich mich drauf einstellen kann. Und wiederkommen geht entweder automatisch oder irgendwie. Etwas dumpf bin ich schon, was? Doch sei's drum, es ist alles nicht so unglaublich hoch intensiv und schlimm. Weiss ich ja, und wenns für einen Augenblick sonnig in mir ist, wird die Welt ganz einfach und ganz von allein leicht. Gruezi miteinand.
verflixte 7
Es krankt mich ein wenig. Der P-Container setzt ganz schön zu bei oben 35 Grad und unten knapp 10. Das wird in sich selbst stickig und hochkomprimiert. Ein Krankenhaus an sich. Ganz allein dort ist auch schön und ich bemerke wirklich ein Pensum, das nicht ganz Ohne ist. Und genau sowas angereichert mit Fremdanfragen, Nebenaufgaben und Beratungen und schlussfolgernden neuen Aufgaben ergeben die uncoole Melange. Nunja, das ist EIN Fall.
Ein weiterer Einfall war der von Jana- ich hab jetzt den Termin mit Micha vom Institut. Gleich nach dem Urlaub am Freitag. Ich freue mich sehr darauf, bemerke allerdings jetzt schon, dass ich meine Erinnerungen an das ganz Schwierige, ganz Schöne, an beinahe egal was und deren Hergänge einfach nicht gut rekonstruieren kann. Die Wahrnehmung? Die Verarbeitung? Jetzt haben nicht nur L.oo sondern auch gleich noch Mand Recht. Wär das eigentlich so schlimm? Bestimmt, weil dann hätte ich ja was falsch gemacht. Aha. Aber die kleine, große oder komplette Hausordnung soll ja wer anders anschieben und mir sagen, wie ich die Treppe am besten fegen kann und nicht gleich das ganze Wischwasser vor Freude auskippen.
Das passiert nämlich aus Erfahrung, sobald sich ein kleiner positiver Hoffnunsfunken zeigt. Und womöglich schreibe ich das hier schon wieder fürs Publikum und nicht für mich. Beschäftigt mich schon ziemlich. Jana meint: Soviele Gedanken und gleichzeitige Ideen sind zuviel für einen Menschenkopf. Ich sollte bestimmt mal Fünflinge werden.
Gemerkt heute: Ich möchte gern wieder diese kleinen und unerwarteten Freuden bereiten. Aus Dank, aus Freude, Sympathie, aus einfach so. Das konnte ich immer sehr gut und ich liebte das. 2009 hatte ich nicht ein einziges Weihnachstgeschenk für irgendjemanden. Weisste ...
what about 6 ?
Hab das Dilemma ausprobiert. Von Dorschi gestern Abend eine Schmerzwech-Tablette bekommen. Nach leicht ausgiebigem Bluenote-Schweizn danach bei Rotwein auf Wirkung gewartet. Leichte Linderung und siehe: 6 Stunden Schlaf. Der Mittwoch dann schwächlich üblig.
Was bisher geschah: Jörg ist auf Neukurs. Macht er gut. Franzi ist traurig und hat mich dennoch gerettet. Schweizn wird gut. Wird jetzt alles gut oder was? Grosse Ron-Fotosession heute. Anstrengend. Wie immer nicht ganz zufrieden wegen des Anspruches. Aber auch das sieht am Ende gut genug aus.
1und1 ist super zusammengebrochen, Telefon tot, aber nicht so wichtig. Denke darüber nach, warum ich @ PT so oft Überlastungsvorstellungen habe. Muss das endlich mal sauber prüfen und mich klar kriegen, ob ich es selbst problematisiere oder ob es inkl. Anspruchsdenken wirklich etwas zu heftig und viel für mich ist. Warum manchmal so eine Art Schulddenken entsteht, wonach ich oft und viel im PT sein muss, ohne dass es vielleicht nötig ist. Freie Tage, spät kommen, früh gehen ... blödsinniges Abwägen von Verhalten versus Sinn. Genau das wollte ich nie haben und besser noch im PT ändern. Macht nämlich krank, wenn's überall scheinbar dringend brennt und ich nur noch Ausgeglichenheit und Ruhe suche, die aber auch nicht kommen.
Heute morgen mit K. feinen Sex gehabt :-) haha.
Tag fünf
Joe Speedboat ist auf und davon. Und meint es weiterhin: Es geht um Bewegung. Kinetische Energie. Die Welt in Bewegung. Das meint nicht unbedingt Fortschritt. Das wäre was anderes. Dieser Joe also wollte alles probieren, alles machen, alles, was ihm in den Sinn kommt. Und wenn er es erreicht hatte, liess er es sein und machte sich an etwas anderes. Du meine Güte, der Typ hatte sich ein Flugzeug gebaut! Und so, hiess es, lautete seine Obsession. Und so sitze ich hier und kenne das. Bin aber nicht zufrieden damit. Oder die anderen? Hab ja auch kein Flugzeug gebaut. Oh, Sir, das ist jetzt zu schwer für einen aus dem Halbschlaf geflohenen, der die letzte Nacht geheult und geschrien hat wie ein kleines Kind, weil alles, wirklich alles weh tat und alle Versuche anderer Positionen nichts fruchteten. Verknöcherung gilt da schon nicht mehr als Wort. Gegen 5 gabs die gesuchte Dispers und daraufhin die gefundene etwas "Ruhe". Was für ein krank wirkender Tag.
Das Dilemma: Saufen zum besseren Einschlafen und den nächsten Tag elend auf der Klippe verharrend oder nicht schlafen könnend und bereits in der Nacht dorthin laufend? Na? Wie is' besser? Morphium? ... Alles Augenblicks-geschichten. Kaum gehts irgendwann besser oder mit Wind im Rücken, ist das alles Schnee von gestern, der hier zur Zeit bereits massig herum liegt. Wahrnehmungsstörung? Sollte das L.oo damit Recht gehabt haben?
Es tut immer noch weh in der bösen rechten Schulter. Alle Ärzteschwestern sind übrigens böse, bekloppt und hatten nie guten Sex. Ich muss los. Und Anke hat seit heute ein Kind. Glückwunsch! Hab dem Kind die erste SMS geschrieben. Steht drin: "Es ist nicht leicht. Aber wahrscheinlich möglich." Schlaukopp.
Arztschwester Dee Jay.
Tag vier
So zählen geht nicht lange gut. Tag vier. Tag Heuer. Tag ein, Tag aus? Jeden Tag schreiben gibts ebenso nicht. Aber wenn schonmal trunkabendsvorherfrei, so sei dem üblich Folgenden geschuldschreibt, dass Schlafversuche womöglich eine Idee, aber zweckfrei waren. Inklusive eines sich unbändig selbst Schmerzen zufügenden Rückens, Schulter, Brust, mittlerweile Schlüsselbein... alles. Ich verknöchere, lese aber dafür 5 Stunden am Stück die Nacht weg. Joe Speedboat. Alles entsteht aus der Bewegung. Sagt er. Gut konsequent immerhin meine Idee, sich heute Winterschuhe und einige schicke Zubehörteile für schweizn und nachnhern zuzulegen und dabei gekonnterweise bei Mister Musashi Kieser vorbeizusehen. Prompt Termin und Aufwärtstrend festgelegt. Gegenbewegung. Letztes Schwimmen 11.09.2009. Ich weiss es noch ganz genau, wie mir damals am Strand vom Barleber auch diesmal kein hübscher Typ entgegenkam, mich eine Weile mit den Augen musterte und wir den Rest des Sommer damit zubrachten, jeder für sich darüber nachzudenken, warum das immer noch nichts wurde.
Da leide mit, wer möchte. Und zynischer gehts immer noch 'ne Spur. Glaub mir Babe. Dafür muss ich beim Singen nicht mehr so oft beinahe kotzen. Mein letzter Text von heute:
Brauchst nichts entscheiden, bleibt dir alles erspart.
Hat dich sogar schon einmal - vorm Tod bewahrt.
Vorm ganzen Leben auch.
Tag drei
Drei Tage wach? Keinesfalls. Gegenteilig. Drei Tage bekloppt. Drei Gedankennüsse für Aschenbrödel. Jeder drei Nahschüsse im Genick. Dennoch gestern erstaunliches Potential bei der Entwicklung von Ideen der Weltrettung gezeigt. Mit Hasi auf einen Nenner gekommen, das det bisschen Freundlichkeit, eine kleine positive Initiative so viel schneller zum Besserfühlen taugt, als das endlose Anschieben des schwerfälligen Kutters, beladen mit Müll.
Morgen, Tag vier, gehts hinaus. Unter Wölfe. Unter Menschen. So nackt wie möglich.
zwei
Traumland. Wand davor. Wann immer es zuviele Gedanken gibt, wird irgendwo eine Idee geboren. Sie ziehen fort wie Flüchtige auf dem Weg in ein neues Leben.
Neu klingt immer so frisch und hoffnungsvoll. Aber was traue ich mir eigentlich noch zu?
Good Night.
"2009 wird dein Jahr!" Was für eine schöne Idee. Und was tatsächlich darin lag, war bunt: Glück, große Freude, Angst, Verlust, ohne das was abhanden kam und ein Pling. Pling. Plong. Damit fiel der Goldene Ring in die Kloschüssel. Gut angefangen, stark nachgelassen. Alle Voraussetzungen waren und sind vorhanden. Und doch hab ich dieses Jahr wieder einmal entlassen als ein Stück Dunst. Das ich nicht begriffen habe. Nebulös.
Naja, für 2010 hat bisher keiner sonderlich Super-Gutes prophezeit und vielleicht klappts ja diesmal. Das mit dem Jahr, dem Leben, dem Universum und allem. Wie oft eigentlich noch? Solche Ideen? Straßen ohne Ende aber mit einem Anfang ... nicht länger betrachten - begehe sie ... Bitte keine Sprüche mehr. Bitte kein Zureden, dass doch alles möglich und machbar und gut ist. "Ist nicht schön, wenn du schreist, weil du alles schon weißt. Aber irgendwas stimmt nicht und hält dich fest."
Und? Was genau ist das?
Nee, Dee Jay, mach das mal richtig hier und schreibs wie es ist. Neue, ehrliche "Kreise" fürs Begreifen.